Entzug war schuld
Rauchverbot soll zu Todesurteil geführt haben
Ausland
08.08.2006 16:22
Rauchen kann tödlich sein - doch auch nicht zu rauchen, kann töten. Zumindest wenn man dem in den USA wegen Mordes an seiner Ex-Freundin verurteilten Phillip Elmore glauben darf. Der behauptet nämlich, nur die Entzugserscheinungen der rauchenden Geschworenen hätten zur verhängten Todesstrafe geführt.
Insgesamt neun Stunden dauerten die Beratungen zur Urteilsfindung der Geschworenen, für diese Zeit hatte der Richter ein Rauchverbot ausgesprochen.
Nach sechs Stunden hatten sich die Geschworenen auf den Schuldspruch geeinigt, drei Stunden später war auch das Todesurteil beschlossene Sache. Diese Zeit ohne Nikotin hätte die über sein Schicksal Entscheidenden dermaßen physisch und psychisch gestresst, dass sie ihn nur deshalb zum Tod verurteilt hätten, so Elmore.
Pech für ihn, dass sein Verteidiger dem Zigarettenbann zugestimmt hatte - aus diesem Grund wird seiner Anfechtung des Urteils nur eine geringe Chance auf Erfolg prophezeit.
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