Verschollenes Gold

Schatzsucher halten griechische Stadt in Atem

Ausland
08.08.2006 12:38
Ein Gerücht über einen angeblichen milliardenschweren Schatz hält Medien und Menschen in der griechischen Stadt Lamia seit Tagen in Atem. Angeblich handelt es sich um einen Schatz, den Mitglieder der deutschen Wehrmacht während der Besatzung der Region (1941-1944) im Zweiten Weltkrieg dort vergraben hätten und ihn nach ihrem Abzug zurücklassen mussten.

Er soll hauptsächlich aus Goldmünzen bestehen, berichteten lokale Fernsehsender. Eine Gruppe von Schatzsuchern aus Athen sucht nun seit Tagen nach diesem Schatz auf einem Grundstück am Rande der Stadt.

Nur zehn Prozent Finderlohn
Am Dienstag haben die Schatzsucher bekannt gegeben, dass sie mit ihren Sensoren zwei große Truhen lokalisiert haben, die angeblich rund 13 Meter unter dem Boden liegen. Sie wollen ihre Suche mit schwerem Gerät fortsetzen. "Wir wünschen den Schatzsuchern viel Glück", sagte der stellvertretende Bürgermeister von Lamia, Giorgos Kontos, im Fernsehen. Die ganze Geschichte sei seiner Ansicht nach zumindest "eine gute Gelegenheit" seine Stadt bekannt zu machen. Sollten die Forscher fündig werden, steht ihnen zehn Prozent des Wertes des Schatzes zu - den Rest wird der Staat bekommen.

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