Mo, 20. August 2018

„Frauenpower"

20.04.2016 09:41

Mehr Frauen ins Management

Frauen in Managementpositionen sind nach wie vor sehr rar. Der Aufstieg gelungen ist der gebürtigen Russin Mariana Karepova, die seit letztem November an der Spitze des Österreichischen Patentamts mit 240 Mitarbeitern steht.

Was ist ihr Erfolgsgeheimnis? "Das gibt es so gar nicht", sagt Karepova. "Aber ich habe immer hart und gerne im Team gearbeitet - und Kontakte geknüpft und gepflegt." Dass Frauen selten Karriere machen, liege unter anderem daran, dass sie zu selten aufzeigen, wenn es um die Besetzung freier Stellen im Management geht.

Karepova: "Viele nehmen sich dadurch zu früh reflexartig aus dem Spiel. Selbst wenn sie einen Leitungsjob angeboten bekommen, überlegen viele Frauen erst lange und wägen ab, anstatt einfach Ja zu sagen. Sich mehr zuzutrauen ist enorm wichtig!"

Dass Frauen künftig eine größere Bedeutung im Wirtschaftsleben zukommen wird, sei unvermeidbar: "Mehr als die Hälfte der Studenten an den Hochschulen sind weiblich und inzwischen auch mehr als die Hälfte der Absolventen.

Es ist nur eine Frage der Zeit."Auch sie hat nach einer Programmier- Lehre in Wien Volkswirtschaft studiert und später für das Infrastrukturministerium gearbeitet.

Im Patentamt sei der Frauenanteil höher als im Durchschnitt: "50 Prozent der Beschäftigten sind bei uns Frauen, und 40 Prozent der Führungspositionen sind weiblich besetzt."

Tipp der Woche

Ein neuer Mitarbeiter

Peter Klug, Personalchef, JELD-WEN Türen GmbH/DANA: "Oft werden von Unternehmen sehr viel Zeit, Energie und Geld in die Findung von neuen MitarbeiterInnen gesteckt.

Und die Freude ist groß, wenn der oder die passende KandidatIn gefunden ist. Die ersten Tage im neuen Job haben großen Einfluss auf die weitere Entwicklung, das Wohlfühlen im neuen Team und die Motivation.

Leider sind Unternehmen in der Praxis oft nicht so gut darauf vorbereitet. So fragen sich neue MitarbeiterInnen öfter demotiviert: ,Wo bin ich denn hier gelandet?‘ On-Boarding bezeichnet alle Aktivitäten, die zur Integration neuer Mitarbeiter beitragen.

Kleinigkeiten wie der Empfang, der Bescheid weiß, oder die Kollegen, die bereits den Namen kennen - das sind Indizien, dass sich ein Unternehmen wirklich freut, einen neuen Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Es geht um ein professionelles, geplantes Vorbereiten auf den 1. Arbeitstag, der eine Zusammenarbeit und Partnerschaft begründet."

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