Ob das Voodoo-Paar, das perfekt Armut vorgetäuscht hatte, am Ende gar zerstritten war, müssen die Ermittler erst klären. Fix ist, dass selbst Auto und Handys von Siegfried und Christine D. (51) auf Namen ihrer verzweifelten Kunden angemeldet waren. Nur die Hausmiete bezahlte das Paar, für das die Unschuldsvermutung gilt, selbst. Problemlos, hat es doch seinen mindestens 31 Großkunden etwa 450.000 Euro für Voodoo-Zaubereien berechnet. Die Opfer unternahmen nichts, weil „Morton“ drohte, die Behandlungen blieben sonst wirkungslos. Das blieben sie auch so.
Am Mittwoch wurde jener Traunviertler Bauer nochmals einvernommen, der 155.000 € gezahlt hatte. Er war zu „Morton“ gekommen, weil Kälber tot umgefallen waren. Schließlich drohte ihm der Hexer, dass auch seine einzige Tochter sterben würde, sollte er nicht weiter zahlen. Die Polizei sucht noch Opfer!
Fotos: Polizei
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