Drei Dinge führten die Juristin zur Exekutive: Der Stiefvater war Gendarm, auf der Uni hielt ein Polizeijurist ein fesselndes Referat und eine Freundin zog es hin. „Und ich wollte zwar auch Geld verdienen, aber nicht irgendeinen Job, sondern mit Gesetzen und Gerechtigkeit zu tun haben.“
Wie mit dem Traumberuf klappte es auch mit der Familienplanung. Erst kam Maximilian (3), dann Klein-Lukas (1) zur Welt. Beides Wunschkinder. Brunnmaier: „Ich hätte mir sogar einen noch geringeren Altersabstand gewünscht.“ Jetzt dreht sich natürlich alles um den quirligen Nachwuchs. Noch. Denn heute in einer Woche meldet sich die Frau Inspektor wieder zum Dienst in Linz.
Wie kriegt man Job und Familie unter einen Hut? „Mit Teilzeit, Unterstützung vom Ehemann und zwei Omas in der Nähe. Sonst ginge es sicher nicht“, weiß Sonja Brunnmaier. Aufgeregt? „Ja schon. Es sind gemischte Gefühle. Einerseits freue ich mich sehr auf die Arbeit, andererseits hab ich ein bisschen Bammel. In meiner Abwesenheit gab es ja die große Polizeireform, auch das Computersystem hat sich geändert. Aber alle machen mit Mut, es wird schon alles klappen.“
Foto: Chris Koller
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