Mit zwei Freunden hatten die Brüder einen nächtlichen Ausflug zum Feldkirchner Wasserskilift gemacht. „Klaus hatte eine Halsentzündung und spielte bei Volleyball nicht mit. Aber ins Wasser ging er dann doch“, erzählt der Vater. Die Mühlviertler kletterten auf die Skiliftstütze und sprangen neun Meter tief ins Wasser. Klaus dürfte seitlich aufgeschlagen sein und ging bewusstlos im hier fünf Meter tiefen See unter.
Sofort suchten Bruder und Freunde nach dem Friseur, der bereits mit 21 Jahren die Meisterprüfung absolviert hatte. Inzwischen rückten Samariterbund und Feuerwehr an. Mit einer Sauerstoffflasche tauchte Thomas nach seinem Bruder - fand dessen Leiche gegen Mitternacht. „Thomas macht sich Vorwürfe, aber er kann doch nichts dafür“, sagt der Vater. Klaus´ Oma verzweifelt: „Vor vier Jahren war bereits ein Enkel (23) tödlich überfahren worden.“
Kritisch steht es im Linzer AKH weiter um Herbert Neißl (49) aus Herzogsdorf, der nach zehn Minuten unter Wasser wieder belebt werden konnte: akute Lebensgefahr.
Foto/Repro: Markus Schütz
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