Paul P. (23) wollte seine Luftdruckpistole - für die man keine Genehmigung braucht - laden. Am offenen Schlafzimmerfenster stehend, spannte er den Lauf und legte ein Projektil ein. Beim Schließen hatte er den Finger am Abzug, es löste sich ein Schuss. Ungewollt, wie der junge Mann beteuerte. Das Projektil flog in der L-förmigen Wohnanlage acht Meter weit zum Nachbarbalkon. Dort stand der zehnjährige Daniel B., der am rechten Knie getroffen wurde.
Die Eltern brachten das Kind sofort nach Wels ins Spital, wo ein Steckschuss festgestellt und das 15 Millimeter tief in der Haut steckende Projektil entfernt wurde. Dann durfte Daniel wieder heimgehen. Inzwischen hatte sich der Unglücksschütze selbst angezeigt. Gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt.
Ebenfalls wieder zu Hause ist die 13-jährige Tina aus Offenhausen. Das Mädchen war von einem „Sniper“ angeschossen worden, der sich über Mopedlärm ärgerte.
Symbolfoto
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