„Aus drei Kilo Raps oder Sonnenblumenkernen machen wir ein Kilo Öl und zwei Kilo ,Kuchen´“, rechnet Ignaz Danninger, Obmann der aus acht Bauern bestehenden Betreibergemeinschaft vor: 35.000 Euro haben sie in ihre Ölpresse investiert, 9000 Euro pro Jahr ersparen sie sich bei den derzeitigen Treibstoffpreisen, indem sie das kalt gepresste Öl im Ausmaß von bis zu 30 bis 35 Prozent dem Diesel beimischen; außerdem verwenden sie den „Kuchen“ als Futtermittel, das zugekauften Sojaschrot zum Teil ersetzt.
Danninger und seine Mitstreiter sehen den Energie- und Treibstoffsektor als „sehr interessante Sache“ für die Bauern allgemein: „Wir sollten nicht unser ganzes Geld den Ölscheichs runterschicken!“
In Deutschland nutzen übrigens Transportunternehmer die kleinen Ölpressen - den Raps kaufen sie bei uns, das Öl mischen sie in die Tanks ihrer Zugfahrzeuge, so fahren sie billiger…
Foto: Gemeinschaft Ölpresse Alberndorf
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