Unterwasserplattformen in verschiedenen Tiefen reizen bei Unterach die Froschmänner. In 27 Metern Tiefe vereiste plötzlich der Lungenautomat des Tauchers. Die Pressluft strömte unkontrolliert aus dem Mundstück. Der Wiener, der mit seiner Ehefrau unterwegs war, dürfte in Panik geraten sein und absolvierte einen Notaufstieg. Der Mann wurde von der Rettung sicherheitshalber in die Deko-Kammer nach Traunstein geflogen, während seine Ehefrau problemlos auftauchen konnte.
Erst vor einer Woche hatte ein solcher Unfall im Attersee ein Todesopfer gefordert: Ein 27-jähriger Welser Krankenpfleger, der erst kurz den Tauchschein besaß, hatte in zwanzig Metern Tiefe Probleme mit seinem Atmungsgerät bekommen, war in Panik geraten. Kameraden schafften es nicht, ihn an die Oberfläche zu bringen - er ertrank. Wasserretter fanden seine Leiche in 27 Metern Tiefe.
Foto: Tom Leitner
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