Ulf Dückelmann (30) absolvierte in Wien die Regieschule, erste Premieren waren von Erfolg gekrönt. Dann erhielt er die Chance, das „Spiel von Leben und Tod in der Aschenwüste“ des rumänischen Autors Horia Lovinescu zu inszenieren, eine Co-Produktion von Wien und Temeswar.
Seither ist er in der Theaterszene in Rumänien gefragt: „Ich spreche eine Mischung aus Englisch, Französisch und Rumänisch mit den Schauspielern“, sagt er über die Arbeit. Seit der Wende liebt man dort Klassiker, aber auch Stücke von Werner Schwab und Thomas Bernhard. „Bernhard am Nationaltheater in Bukarest war ein Sprung ins kalte Wasser - von der Kellerbühne ins Große Haus. Aber ich schaffte es.“ Heute wickelt er auch einen Theateraustausch zwischen Österreich, Ungarn, Rumänien oder der Slowakei ab.
Sein „Heimspiel“ wird ab 6. Juli im Kulturzentrum Bruckmühle in Pregarten anlaufen. Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“, ein tragikomisches Sommertheater. Wir drücken die Daumen!
Foto: Chris Koller
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