Die Umsatzerlöse der Gespag stiegen im Jahr 2005 um 2,7 Prozent auf 501,2 Millionen Euro. Durch die Fremdfinanzierung von Investitionen - die das Land der Gespag neuerdings „aufbürdet“ - nimmt der Jahresfehlbetrag von 49,3 auf 76,2 Millionen Euro zu und verursacht nach Abdeckung eines Teils durch den Trägerselbstbehalt seitens des Landes einen Bilanzverlust von 22,8 Millionen €. „Damit bleiben wir klar unter dem für 2005 prognostizierten Wert von 30,4 Millionen Euro“, freut sich Gespag-Finanzvorstand Maximilian Koblmüller trotzdem.
Bisher sind verbleibende Abgänge aus den Rücklagen der Spitalsholding abgedeckt worden. Was passiert mit dem Verlust 2005? „Er wird auf die neue Rechnung vorgetragen“, so Gespag-Vorstand Harald Geck. Mit den in kommenden Jahren zu erwartenden weiteren Bilanzverlusten kommt allerdings über die Jahre einiges zusammen: „Irgendwann wird es eine Eigenkapitalzuführung geben müssen“, meint Geck.
Für heuer rechnet die Gespag übrigens mit einem Bilanzverlust in Höhe von 49,7 Millionen €.
Foto: Gespag
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