Rote Zahlen

Gespag erstmals mit Bilanzverlust

Oberösterreich
02.07.2006 19:58
Oberösterreichs Landesspitäler-Holding Gespag hat das Jahr 2005 mit dem ersten Bilanzverlust ihrer (kurzen) Geschichte abgeschlossen, nämlich 22,8 Millionen Euro. „Eine rein bilanztechnische Maßnahme“, wie Gespag-Vorstand Harald Geck meint. Irgendwann muss der Verlust aber abgedeckt werden.

Die Umsatzerlöse der Gespag stiegen im Jahr 2005 um 2,7 Prozent auf 501,2 Millionen Euro. Durch die Fremdfinanzierung von Investitionen - die das Land der Gespag neuerdings „aufbürdet“ - nimmt der Jahresfehlbetrag von 49,3 auf 76,2 Millionen Euro zu und verursacht nach Abdeckung eines Teils durch den Trägerselbstbehalt seitens des Landes einen Bilanzverlust von 22,8 Millionen €. „Damit bleiben wir klar unter dem für 2005 prognostizierten Wert von 30,4 Millionen Euro“, freut sich Gespag-Finanzvorstand Maximilian Koblmüller trotzdem.

Bisher sind verbleibende Abgänge aus den Rücklagen der Spitalsholding abgedeckt worden. Was passiert mit dem Verlust 2005? „Er wird auf die neue Rechnung vorgetragen“, so Gespag-Vorstand Harald Geck. Mit den in kommenden Jahren zu erwartenden weiteren Bilanzverlusten kommt allerdings über die Jahre einiges zusammen: „Irgendwann wird es eine Eigenkapitalzuführung geben müssen“, meint Geck.

Für heuer rechnet die Gespag übrigens mit einem Bilanzverlust in Höhe von 49,7 Millionen €.

 

 

Foto: Gespag

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Oberösterreich
02.07.2006 19:58
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung