Mo, 15. Oktober 2018

Feuerwerke

28.12.2015 09:48

Tipps, damit Silvester nicht im Spital endet!

Silvesterknaller, Raketen und Co.: Zum Jahreswechsel lassen es die Tiroler wieder ordentlich krachen. Aber Vorsicht! Die Feuerwerke sind nicht nur schön bunt und laut, sondern auch gefährlich - besonders dann, wenn man mit ihnen leichtfertig umgeht. Experten verraten Tipps, damit keine bösen Überraschungen warten.

Es ist so sicher wie das Amen im Gebet! Auch dieses Mal wird der erste Weg im neuen Jahr für Dutzende Tiroler geradewegs ins Spital führen. Österreichweit sind es laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) Jahr für Jahr an die 600 Schießwütige, die sich beim Hantieren mit pyrotechnischen Produkten zum Teil schwer verletzen. Zwei Drittel davon sind unter 25 Jahre, 20 % unter 15 Jahre. "Gerade den jungen Burschen und Männern fehlt es oft an Gefahrenbewusstsein und Wissen über den richtigen Umgang", betont KfV-Chef Othmar Thann. Beweis gefällig? 97 % der Verletzten seien männlich…

Die fünf besten Tipps

Wer nicht auf ein Feuerwerk verzichten will, sollte simple Tipps beherzigen:

  • Nur Fachhändlern vertrauen: Die Gefahr von nicht geprüften und nicht zugelassenen Pyro-Artikeln ist nicht kalkulierbar.
  • Für jedes Produkt gibt es einen - auf der Packung angegebenen - erforderlichen Sicherheitsabstand.
  • Raketen niemals fest in den Erdboden stecken.
  • Raketen, Knaller und Co. immer möglichst weit weg vom Körper zünden.
  • "Blindgänger" keinesfalls ein zweites Mal anzünden. Abgebrannte Batteriefeuerwerke 30 Min. stehen lassen.

Bis zu 3600 Euro Strafe

Auch die Polizei und nicht zuletzt die Händler selbst werden nicht müde, vor den Gefahren zu warnen und auf den richtigen Gebrauch hinzuweisen. "Es ist etwa auch wichtig zu wissen, dass das Abfeuern von Pyrotechnik aller Art im Ortsgebiet und in Menschenansammlungen verboten ist", betont Christoph Riedl, Berufsgruppensprecher in der WK Tirol.

Auch auf die Altersbeschränkungen sollte geachtet werden: So dürfen etwa Produkte der Kategorie F1 (Knallerbsen, Feuerkreisel, etc.) nicht an unter 12-Jährige abgegeben werden. Für F2-Artikel (Vulkane, Raketen) muss man mind. 16 Jahre sein. Bei Verstößen drohen bis zu 3.600 € Strafe.

Weitere Infos: www.wko.at/tirol/pyrotechnikhandel

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