WhatsApp-Sperre

Brasilien knickt vor Mark Zuckerberg ein

Web
18.12.2015 10:14

Lange hat es nicht gedauert: Nach gerade einmal 14 anstatt der angekündigten 48 Stunden ist die in Brasilien geltende Blockade des Kurznachrichtendienstes WhatsApp aufgehoben worden. Ein Richter des Gerichtshofs des Bundesstaates Sao Paulo bezeichnete die Maßnahme als "unangemessen".

Eine Geldstrafe sei angebrachter als Dutzende Millionen an Nutzern zu bestrafen, betonte der zuständige Richter Xavier de Souz. Ein anderes Gericht hatte den Messenger zuvor landesweit sperren lassen, da der Dienst in einem Kriminalfall nicht kooperieren wollte.

Nicht ganz unschuldig an der Aufhebung der Blockade gewesen sein dürfte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Der Chef des sozialen Netzwerks, welches WhatsApp 2014 gekauft hatte, hatte zuvor massive Kritik an der Sperre geäußert. In einem Facebook-Eintrag sprach Zuckerberg von einem "traurigen Tag für Brasilien" und rief alle Brasilianer dazu auf, gegen diese "Bestrafung" zu protestieren.

Dementsprechend begrüßte Zuckerberg in einem weiteren Posting nur wenige Stunden später die Aufhebung der Blockade: "WhatsApp ist jetzt in Brasilien wieder online! Eure Stimmen wurden erhört und die Blockade aufgehoben. Danke an die Community für eure Mithilfe!"

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