Ihrem Grundprinzip, dem Vermischen von elektronischen Sounds mit jeder Menge Gesang und echten Instrumenten, bleiben Sam Hadaker und Henry Binns auch auf „The Garden“ treu. Dennoch klingt das 12 Songs starke Album eine Spur natürlicher als die Vorgänger und erinnert mit seinem Sound ansatzweise an die 70er Jahre und die Beach Boys. Dafür verantwortlich sind wieder einmal Sia Furler, die bereits auf dem Debutalbum für die nötige Portion Soul sorgte , José Gonzales und Henry Binns, der auf „Your Place“ zum ersten Mal selbst zum Mikro greift.
Auch musikalisch präsentiert sich „The Garden“ sehr abwechslungsreich: Viel Gitarren, atmosphärische Synthie-Flächen, Bläsersätze, Jazz, Soul, Folk- und Bossa-Sounds (auf „Today“) oder treibende, house-artige Grooves („You’re my flame“). Gänzlich ohne Beat geht es auf „Left Behind“ zur Sache: Nur von Gitarren begleitet gibt Sänger Gonzales eine kurze, aber schöne Ballade zum Besten. „Waiting to die“, ein Duett mit Furler und Binns, lässt Country- und Folk-Einflüsse spüren. So unterschiedlich die verarbeiteten Stile auch sein mögen, so eindeutig ist die Intention der Lieder: Entspannte, wunderschön leichte Pop-Songs, die zum Träumen einladen.
Fazit: 8 von 10 Gärtnern
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von Sebastian Räuchle
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