„Manche haben nach einem etwas schwächeren Start ins Sommergeschäft die Nerven verloren und zu früh mit dem Schlussverkauf begonnen“, ärgert sich Herbert Asamer, Direktor des Modehändlers C&A. Das sei der falsche Weg, die Kunden würden so bald nur noch den Schlussverkauf abwarten, die Ware könne kaum mehr zum Vollpreis verkauft werden. Dabei waren die Einbußen im Handel laut Handelsobmann Franz Penz kaum bemerkbar, vor allem die letzten heißen Tagen brachten einen gehörigen Aufschwung: „Hochsommer- und Bademode haben bei den hohen Temperaturen endlich auch einen kräftigen Schub getan!“, so Penz.
Auch bei Benetton gibt es schon Rabatte, aber es wird gestaffelt: „Wir können nicht gleich alles reduzieren, schließlich haben wir viele Stücke gerade erst ausgepackt, bei uns wird jetzt nur die Frühlingsmode reduziert erläutert“, Ulrike Helletzgruber, Geschäftsleiterin von Benetton. Nichtsdestotrotz liegen auch die neuesten Trends für den Herbst schon im Lager. „Wir halten uns da an die Kunden. Viele ,Trendsetter´ werden in ein paar Wochen schon nach den neuen Modellen fragen“, erklärt Helletzgruber.
Foto: Chris Koller
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