Die Römer mischen sich seit jeher in die Kultur des Abendlandes ein. Die antiken Ruinen begründen das kulturelle Selbstverständnis Mitteleuropas. Rom widmet Markus Prachensky (74) monumentale Gemälde unter dem Titel „Senatus Populusque Romanus“. Mit wenigen Pinselstrichen entwirft er Schemen von Ruinen. Ein malerisches Denkmal, modern belebt.
Veronika Dirnhofer (39) aus Horn wendet sich zurück, wenn sie konkrete Frauenbildnisse aufgreift. Frieda Kahlo, selbst Malerin, wird bei ihr zum durchsichtigen Antlitz. Aber auch andere Frauengestalten entwirft Dirnhofer, das naturnahe Porträt löst sich dabei in farbige Formen auf. Der Bildraum wird zum Gedankenraum, der Sinnlichkeit und Energie versprüht.
Rudi Stanzel (48) hält mit Schwarzmalerei dagegen. Er bricht mit dem Künstlermythos und mit Traditionen im Tafelbild.
Galerie 422, An der Traunbrücke 9 - 11, Gmunden: bis 2. 7., Mi - Fr 14 - 18, Sa, So 10 - 17 Uhr
Foto: Galerie 422
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