21.06.2006 10:23 |

Zu Tode gequält

Verstümmelte Leichen von US-Soldaten gefunden

Die Leichen von zwei im Irak verschleppten US-Soldaten sind so stark verstümmelt aufgefunden worden, dass eine Identifizierung durch einen DNA-Test notwendig ist. Ein Militärsprecher erklärte in Bagdad, die Bergung der Leichen habe mehrere Stunden gedauert, weil diese von mehreren Sprengfallen umgeben gewesen seien. Die jungen Soldaten waren entführt worden.

Das amerikanische Militärkommando in Balad erklärte unterdessen, in Bagdad sei der Anführer eines Killerkommandos festgenommen worden.

Die Mitglieder seiner Gruppe sollen in der Hauptstadt Iraker entführt, gefoltert und ermordet haben, darunter 14 Soldaten, deren Leichen im Mai entdeckt worden waren.

Iraker arbeiten mit Amerikanern zusammen
Ein zweiter Verdächtiger sei in dem vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil Kadhimija zusammen mit Nuri Abu Heidar al-Okabi festgenommen worden, erklärte die US-Armee. Al-Okabi habe in seiner Organisation den Titel "Vorsitzender des Bestrafungskomitees" getragen. Amerikanische "Berater" hätten irakische Soldaten bei dieser Operation unterstützt, hieß es.