Mo, 22. Oktober 2018

Motoren-Preis

13.12.2015 15:46

So geht bei den Amis Spritsparen

Auch die USA sparen mittlerweile Sprit. Große Achtzylindermotoren gibt es zwar immer noch, aber längst sind sie nicht mehr die marktbeherrschenden Triebwerke. Wie bunt die Motorenmischung auf dem US-Markt mittlerweile ist, zeigt auch die Siegerliste des renommierten Technikpreises "Ward’s 10 Best Engines 2016". Sogar ein Diesel ist unter den Preisträgern.

Dass der Diesel in den USA noch aus seiner Nische herauskommt, ist nach dem VW-Abgasskandal wohl kaum so bald zu erwarten. So dürfte er sein Dasein künftig in Nutzfahrzeugen fristen - oder im Dodge Ram 1500. Der Pick-up ist zwar nach europäischem Verständnis ebenfalls eher ein Transporter als ein Pkw, in den USA gibt er jedoch auch das Lifestyle-Mobil. Ausgezeichnet wurde nun der sogenannte Eco-Diesel des Pritschenwagens: das 3,0-Liter-Triebwerk kommt auf 240 PS und benötigt in dem 2,7-Tonner lediglich rund elf Liter Diesel - eigentlich die beste Werbung für den Selbstzünder. Doch die Chance scheint verpasst.

Die Rolle der CO2-Sparer unter den konventionellen Antrieben müssen daher elektrifizierte Triebwerke übernehmen. Gleich drei davon wurden in diesem Jahr ausgezeichnet: der Benzin-Elektro-Hybridantrieb des neuen Toyota Prius, der in Europa aktuell nicht angebotene Plug-in-Hybridantrieb des Hyundai Sonata und der überarbeitete Elektromotor des umfangreich gelifteten Chevrolet Volt.

Bei den Preisträgern unter den konventionellen Motoren sind die übergroßen V8-Triebwerke (6,5 Liter und mehr) der Vorjahre verschwunden. Hubraum-Primus ist nun der 5,2-Liter-Achtzylinder des Ford Mustang GT350. Eine Auszeichnung erhielt auch der BMW-Reihensechszylinder aus dem 340i. Einziger klassischer Downsizing-Motor unter den Preisträgern ist der aufgeladene Vierzylinderbenziner aus dem Volvo XC90.

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