Sa, 25. Mai 2019
03.01.2016 09:00

Cybercrime-Prognose

Auf diese Verbrechen müssen wir uns gefasst machen

Vorinstallierte Schadprogramme auf Smartphones und Cyberattacken auf Autos haben 2015 die Schlagzeilen dominiert. Das Jahr 2016 steht weiter im Trend der rasanten Vernetzung: Unternehmen digitalisieren ihre Produktionsabläufe und auch Privatanwender vernetzen immer mehr Geräte miteinander, die über das Internet oder Apps steuerbar sind. Cyberkriminelle machten sich das zu Nutze und würden hier 2016 stärker nach Angriffszielen und Möglichkeiten für Manipulationen suchen, prognostiziert das Sicherheitsunternehmen G Data. Worauf wir uns dem Spezialisten zufolge außerdem gefasst machen sollten:

Wachsende Digitalisierung der Kriminalität
Die Grenzen der Kriminalität verschwinden: Drogen, Waffen, Ausweise und ganze Identitäten können in Untergrund-Shops per Mausklick bestellt werden. Kriminelle Aktivitäten verlagern sich immer stärker in diesen Bereich des Internets, prophezeit das Unternehmen.

Das Internet der Dinge im Cybercrime-Visier
Gehackte Autos, Fitness-Armbänder oder Netzwerke: Das Internet der Dinge wird immer beliebter, sowohl daheim als auch im Unternehmen. 2016 werden Kriminelle ihre Aktivitäten daher laut G Data in diesem Bereich verstärken, gezielt nach Sicherheitslücken suchen und in Firmen-Netzwerke eindringen. So werde das Internet der Dinge zu einem "Internet of Threats" (Internet der Bedrohungen).

Cyberkriminalität als Dienstleistung
Untergrund-Foren bieten ein vielfältiges Angebot an Exploit-Kits und anderen Schadprogrammen. Der Sicherheitsspezialist erwartet, dass immer mehr Cyberkriminelle ihre Dienste direkt anbieten und nach den Wünschen ihrer Auftraggeber Unternehmen, Behörden oder Privatpersonen attackieren. Experten sprechen daher auch von "Cybercrime as a Service".

Freies WLAN ruft Cyberkriminelle auf den Plan
Immer mehr öffentliche Plätze und Gebäude, wie Flughäfen, Bahnhöfe oder Einkaufszentren, werden mit kostenlosen WLAN-Hotspots ausgerüstet. Dies werden Cyberkriminelle 2016 ausnutzen, um auf Datenfang zu gehen, prognostiziert G Data.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Schwergewichtsboxer
BMW R18: Dagegen ist Mike Tyson schwächlich
Video Show Auto
„Einsatz zulässig“
Ibiza-Video: Wiener Anwalt gesteht Mitwirkung
Österreich
Schrecklicher Unfall
Todes-Drama um Rallye-Piloten (48) in Sachsen!
Motorsport
Neue Zweite Liga
Wattens legt im Titelkampf mit knappem Sieg vor
Fußball National
Attacken gegen Kanzler
Alles Ibiza beim EU-Wahlkampf-Finale der Parteien
Österreich
Lenker schwer verletzt
Lastwagen kracht auf der A2 in Betonleitwand
Österreich
Deutsches Pokal-Finale
Bayern wollen Leipzigs Angriff im DFB-Cup abwehren
Fußball International

Newsletter