Frau gegen Geld
Frauenmangel in Indien: Ehefrauen vermietet
Und das Geschäft läuft gut. Laut der indischen Zeitung "Times of India" hat ein Ehemann sogar umgerechnet 140 Euro pro Monat für seine Frau verlangt und auch bekommen. So nimmt auch die Anzahl der Vermittler, die entsprechende Geschäfte einfädeln zu, hieß es.
Doch woher kommt der Mädchenmangel? In Gujarat und anderen Bundesstaaten wie Punjab oder Haryana gibt es immer weniger Mädchen. Obwohl die Feststellung des Geschlechts vor der Geburt in Indien verboten ist, wurden nach Schätzungen alleine in den vergangenen zehn Jahren rund zehn Millionen weibliche Föten abgetrieben. In manchen Regionen kommen inzwischen weniger als 800 Mädchen auf 1.000 Jungen.
Grund dafür ist die Aussteuer, die dem Mädchen von den Eltern mit in die Ehe gegeben werden muss. Viele, besonders arme Familien können sich diese Ausstattung nicht leisten und bevorzugen daher männliche Nachkommen.
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