Do, 21. März 2019
13.11.2015 16:07

12.000 vor Slowenien

Flüchtlinge: Wieder mehr Neuankünfte in Spielfeld

Mit der Ruhe vor dem Sturm dürfte es am südsteirischen Grenzübergang Spielfeld nun bald vorbei sein. Wie die "Krone" aus Insiderkreisen erfuhr, stehen augenblicklich nämlich gut 12.000 Flüchtlinge an der kroatischen Grenze zu Slowenien. Angesichts dieser Entwicklung verwundert es auch kaum, dass nun die Grenzkontrollen bis Februar 2016 fortgesetzt werden sollen.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis diese Flüchtlinge, die nun bereits nach Slowenien drängen, an der Grenze zur Steiermark eintreffen. Wie lange genau, ist noch nicht abschätzbar. Es könnte allerdings bereits binnen weniger Stunden so weit sein. Unsere Einsatzkräfte müssen sich jedenfalls auf einen gewaltigen Ansturm gefasst machen.

Dennoch wird - wie berichtet - in Österreich vorerst nur ein 3,7 Kilometer langer Grenzzaun direkt anschließend an den Übergang Spielfeld errichtet.

Währenddessen läuft hingegen die Montage von Stacheldrahtzäunen an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien auf Hochtouren. krone.tv machte sich am Donnerstag bereits bei einem Lokalaugenschein ein Bild von den Aufbauarbeiten:

Grenzkontrollen bis Februar verlängert
Zudem hat die "Krone" nun in Erfahrung bringen können, dass man auch auf politischer Ebene nicht mit einer Beruhigung der Lage rechnet. Der Ansturm der Flüchtlinge bleibt also ungebrochen. Auch auf eine weitere Verlängerung der Kontrollen an der Grenzübergängen hat man sich geeinigt. "Bis 16. Februar 2016 werden die Grenzkontrollen durchgeführt", so das Innenministerium. Eine weitere Verlängerung sei möglich.

Lesen Sie auch:

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
1:1 gegen Serbien
Deutschland stolpert ins Länderspieljahr 2019
Fußball International
Nicht verschüttet
Gatte gleich von zwei Lawinen in Tiefe gerissen
Oberösterreich
Traurige Gewissheit
Vermisster Schauspieler tot in Wald aufgefunden
Niederösterreich
Talk mit Katia Wagner
„Facebook verdient an Hasstätern eine Menge“
Österreich
„Verhetzende Aussagen“
Islamische Glaubensgemeinschaft zeigt Strache an
Politik

Newsletter