"Wir müssen dieses Sparpaket umsetzen, damit wir vom Bund die notwendigen Finanzmittel zur Absicherung des laufenden Betriebes sowie Investitionstätigkeiten erhalten", erklärt Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel. Die Maßnahmen seien mit den Direktoren der fünf Kabeg-Häuser ausverhandelt und alle Mitarbeiter seien bereits informiert worden. Auch der Zentralbetriebsrat trage das Sparpaket größtenteils mit.
Die Nulllohnrunde für die 7000 Mitarbeiter bildet mit 8,3 Millionen Euro den größten "Brocken" des Sparpakets. Die Reduktion der Managementabteilungen von neun auf fünf Abteilungen soll weitere Einsparungen bringen. Weiters wird durch neue Strukturpläne, eine Reduktion von Überstunden sowie die Streichung der Ambulanzgebühren von Millioneneinsparungen ausgegangen. Gabriel betont aber, dass es keinesfalls zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung kommen dürfe.
Kritik äußert FP-Chef Christian Ragger. Es kämen die Pflegekräfte unter die Räder; ihnen sei mehr Lohn versprochen gewesen.
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