Jet explodiert
40 Tote bei Unglück mit chinesischem Militär-Jet
Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao ordnete am Montag unterdessen eine Untersuchung an und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
Das Militär müsse "ernsthaft und aufrichtig" die Lehren aus dem Unglück ziehen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua den Präsidenten. Hinweise auf die Ursache des Absturzes der Transportmaschine am Samstag wurden allerdings nicht bekannt. Es wurde nur berichtet, dass eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Vizechefs der Militärkommission, General Guo Boxiong, vor Ort ermittele. Das Gebiet mit den Trümmern wurde weiträumig abgeriegelt.
Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, hieß es am Unglücksort. "Der Himmel war klar." Die Insassen sind offenbar unmittelbar durch die Explosion ums Leben gekommen. "Es gibt kaum eine Chance, dass jemand überlebt haben könnte", berichtete ein Funktionär der Stadtregierung im 63 Kilometer entfernt gelegenen Xuancheng. Die Militärbehörden hüllten sich in Schweigen. Das Flugzeug war bei einem nicht näher beschriebenen "militärischen Einsatz".
Das letzte größere Flugzeugunglück in China passierte im November 2004 in Baotou, als 53 Insassen beim Absturz einer Verkehrsmaschine ums Leben kamen. Chinas rasant wachsender Luftverkehr war in den 90er Jahren von einer Serie von Flugzeugunglücken heimgesucht worden. Erst als die Regierung die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, ein besseres Verantwortungssystem eingeführt und die Flugzeugflotte modernisiert hatte, ließ die Zahl der Abstürze nach.
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