Rund 110 Polizeibeamte aus Kärnten, Wien, Tirol und Salzburg sind derzeit an den Kärntner Grenzübergängen vom Wurzenpass bis Lavamünd stationiert. 300 Soldaten unterstützen sie bei den täglichen Kontrollen.
Einen erkennbaren Zustrom über die Grenzen gebe es laut Polizeisprecher Rainer Dionisio aber nicht: "Wir treffen nur hin und wieder vereinzelte Personen an." Am häufigsten kommen die Flüchtlinge auf dem Schienenweg nach Kärnten. Wie schon am Donnerstag werden auch in den nächsten Tagen Züge aus Slowenien und der Steiermark erwartet. Dionisio spricht von einem ständigen Kommen und Gehen.
Das kann auch Rotkreuz-Rettungskommandant Georg Tazoll bestätigen: "In den vergangenen sieben Wochen haben wir mehr als 15.000 Flüchtlinge in den Notunterkünften betreut."
Die meisten wollen weiter nach Deutschland, nur 128 von ihnen haben einen Asylantrag in Kärnten gestellt.
Die anstrengende Flüchtlingsbetreuung stellt die vielen Helfer auf die Probe, dennoch sind die Mitarbeiter "motiviert und voll dabei", sagt Tazoll. Landesbedienstete, die bei gemeinnützigen Einrichtungen in der Flüchtlingsbetreuung arbeiten, werden dafür fünf Tage beziehungsweise 40 Stunden Sonderurlaub erhalten.
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