Seit der ungarisch-kroatischen Grenzsperre verschärft sich auch an die Situation an den Kärntner Südgrenzen. Zwar kommen die großen Flüchtlingsströme vorerst fast ausnahmslos über die steirische Grenze, jedoch könnte sich die Lage rasch ändern. Daher stehen jetzt zusätzlich zu den Exekutivbeamten auch insgesamt rund 300 Soldaten vom Wurzenpass bis Lavamünd im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz.
Ausgerechnet kurz davor veranlasste die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) jedoch, den Grenzposten am Wurzenpass abzubauen. So wurde die Dachkonstruktion der 2007 aufgelassenen Station erst vor wenigen Wochen abgerissen - und muss nun provisorisch wieder aufgebaut werden.
Die Kosten dafür trägt das Innenministerium. "Um eine effektive Grenzkontrolle durchzuführen, benötigen die Beamten einen geeigneten Kontrollstützpunkt", heißt es seitens des BMI, das in dieser Woche den Neubau veranlassen musste. Beim BIG konnte man den Abbau aufgrund von Fristen nicht mehr verhindern.
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