Größenwahnsinnig

Madonna verteidigt Kreuzigung auf der Bühne

Adabei
26.05.2006 12:28
Madonna verteidigt die Kreuzigungsszene auf der Bühne ihrer aktuellen "Confessions"-Tournee. Dieser Teil der Show soll ihre Fans dazu anregen, für Aids-Fonds zu spenden. Die 47-Jährige ist davon überzeugt, dass Jesus auf ihrer Seite wäre, denn sie möchte auch auf die Armut in den Entwicklungsländern hinweisen.

Madonna, die ja schon fast alles probiert hat und damit mehrmals angeeckt ist, ist diesmal als Ersatz-Jesus auf der Bühne unterwegs.

Jesus liebt auch Madonna
Die 47-Jährige posiert während der Ballade "Live To Tell" auf einem gigantischen Kreuz und trägt dabei eine Dornenkrone. Sie ist jedoch davon überzeugt, dass die Anspielung auf den Tod Jesu in Ordnung ist. "Ich glaube nicht, dass Jesus auf mich und die Botschaft, die ich senden möchte, böse wäre. Jesus hat gelehrt, dass wir unseren Nächsten lieben sollen", so Madonna.

Madonna im Kreuz-Feuer der Kritik
Verschiedene kirchliche Organisationen haben die Sängerin wegen der verwendeten Symbolik angegriffen. Ein Vertreter der anglikanischen Kirche fragte: "Ist Madonna darauf vorbereitet, auch alles andere auf sich zu nehmen, das mit dem Tragen einer Dornenkrone verbunden ist?" Das juckt den Popstar vermutlich wenig, sie ist bekanntlich Anhängerin der jüdischen Kabbalah-Lehre.

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(Bild: kmm)



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