Starke Youngsters

Nica an vier Linzer ¿Freestyler¿

3177 Einreichungen aus 71 Ländern registrierte der Prix Ars Electronica in diesem Jahr. 117.500 Euro Preisgelder werden im Herbst - neben den sechs Goldenen Nicas - an die Gewinner verteilt. Überaus erfreulich: Der „U19“-Preis bleibt in der Stadt ! Vier blutjunge Linzer „Freestyler“ eroberten die Goldene Nica!

Alexander Niederklapfer, David und Magdalena Wurm sowie Ehrentraud Hager - alle zwischen 13 und 15 Jahre jung - eroberten mit ihrem „Abenteuer Arbeitsweg“ die begehrte Auszeichnung im „U19“-Bereich, also im „freestyle computing“ für alle unter 19 Jahre. Zwei Jahre lang arbeiteten die vier Freunde an ihrer Animation über den Arbeitsweg eines Lego-Männchens. 5224 Fotos wurden zu einem 13-Minuten-Film montiert, der die Jury vor allem durch seine Liebe zum Detail und die perfekte Synchronisation überzeugte.

Die Goldene Nica im Bereich Computeranimation erhalten drei StudentInnen der Filmakademie Baden-Württemberg. Mit dem Prix für Digital Musics wird die französische Elektromusik-Ikone Eliane Radigue (74) ausgezeichnet. Ebenfalls ein Veteran: Paul DeMarinis (USA), der den Prix für Interaktive Kunst erhält. Im Bereich Net Vision geht der Preis nach Japan für ein „Road Movie“, im Bereich Digital Communities nach Barcelona.

Neben den Goldenen Nicas werden im Herbst, im Rahmen der Ars Electronica, insgesamt zwölf Auszeichnungen vergeben, sowie ein Future Lab-Kunst- und Technologiestipendium an den indischen Künstler Himanshu Khatri.

 

 

 

Foto: AEC

Sonntag, 16. Mai 2021
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