Lage verschärft

Geldsorgen plagen Linzer Uni!

Oberösterreich
22.05.2006 19:39
Sparbudgets seit 2003, die der Linzer Kepler-Universität vom Bund aufgezwungen wurden, haben dieser zentralen oberösterreichischen Bildungseinrichtung seither erhebliche Geldsorgen beschert, die sich heuer noch verschärfen. Dr. Franz Wurm, Vizerektor für Finanzen, beklagt einen „spürbaren Substanzverlust“ beim Vermögen der Uni.

Am ärgsten wirkte sich die Geldknappheit beim Anlagevermögen - dazu gehören technische Anlagen, Labors und EDV-Anlagen, Maschinen - aus, das sich laut dem Rechnungsabschluss 2005 um 4,1 Millionen € auf 24,8 Millionen Euro vermindert hat. Grund für diesen Substanzverlust: Aus dem laufenden Budget können kaum Erneuerungsinvestitionen getätigt werden, die Uni hat einfach zu wenig Geld dafür, sich technisch auf dem neuesten Stand zu halten.

„Heuer, im letzten Jahr der ersten Budgetperiode seit der Verselbständigung, verschärft sich die Situation noch mehr“, zeigt der Vizerektor auf. Das liegt daran, dass die Berufungen von Wissenschaftern aus dem Vorjahr nun voll kostenwirksam werden. Wurm: „Erst die neue Budgetperiode 2007 bis 2009 lässt mit der abzuschließenden Leistungsvereinbarung eine Besserung erhoffen.“

Trotz der Mittelknappheit gibt es aber Erfolge. Wurm nennt die erwähnten Berufungen; weiters konnte das Drittmittelvolumen (aus Forschungsförderungen, EU-Projektmitteln, Vermietungen, Dienstleistungen) um fünf Prozent gesteigert werden.

 

 

 

Foto: Petschenig

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