Mo, 23. Juli 2018

Spürhund "Santos"

21.09.2015 16:34

Kampf gegen freche Pilzdiebe

Auf Schwammerlsuche plündern Italiener die Wälder in Kärnten. Im Kampf gegen die frechen Pilzdiebe setzt die Bergwacht jetzt auch auf vierbeinige Unterstützung.

Kontrollposten Südautobahn: Bergwächter "filzen" italienische Autos. Da schlägt Malinois "Santos" an. Und prompt entdeckt Bergwächter Peter Cech (53) im Kofferraum eines schwarzen Geländewagens eine Unmenge getrocknete Eierschwammerln. Cech ist stolz auf seinen Vierbeiner, denn "Santos" ist vermutlich der einzige Diensthund der Welt, der auf das Aufspüren von Schwammerln abgerichtet wurde.

"Genau gesagt auf getrocknete Steinpilze und Eierschwammerln", erklärt Hundeführer Peter Cech. Schon schlägt "Santos" wieder bei einem Fahrzeug an und erneut werden im Inneren Pilze gefunden.

Bevor der Malinois zur Bergwacht kam, war "Santos" aktives Mitglied bei der Polizei. Der ausgebildete Polizeihund wurde im Zuge der Partnerschaft mit der Polizei an die Bergwacht übergeben. "Der Hundeführer, der ,Santos‘ hatte, wurde in den Innendienst versetzt, und so kam er zu mir", erzählt Cech, der auch das Hundereferat bei der Bergwacht leitet.

Cech: ",Santos‘ ist topfit und arbeitet mit seiner Nase noch immer wie ein junger Hund." Eingesetzt wird der vierbeinige "Pilzjäger" vor allem dann, wenn es unübersichtlich wird, etwa bei vollgepackten Kofferräumen, aber auch in Wohnwagen und bei Kastenwagen.

Denn Kärntens Schwammerln erzielen auf italienischen "Funghi"-Märkten noch immer Höchstpreise, da das Pilzsuchen in Italien streng reglementiert ist und auch der Grundstückseigentümer bezahlt werden muss.

Die Schwammerlsaison endet in Kärnten übrigens am 30. September.

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