Mi, 20. Juni 2018

Mutter muss fahren

19.09.2015 17:35

Täglich 80 Kilometer für Weg zur Schule

Auch wenn der Streit um Einstellungen von Schulbuslinien kurz vor Schulbeginn praktisch beigelegt werden konnte, ist das Thema nicht vom Tisch. In Gurk ringt man weiterhin um eine Lösung, und in Wolfsberg muss eine Mutter täglich 80 Kilometer fahren, um ihren Sohn zur Schule und dann wieder nach Hause zu bringen.

"Das ist Wahnsinn! Das kann niemandem auf Dauer zugemutet werden", wettert Bürgermeister Hans Peter-Schlagholz. Seit der Stilllegung der Buslinie Theißenegg-Kamp-Wolfsberg gibt es für einen Schüler, der nach Wolfsberg in die Landwirtschaftliche Fachschule muss, keine Anbindung mehr. Schlagholz: "Die Mutter muss mit ihm täglich vier Mal diese Strecke fahren. Das sind 80 Kilometer am Tag." Der Stadtchef hat deshalb für morgen, Montag, einen Krisenstab einberufen. Schlagholz: "Wir müssen unbedingt eine Lösung finden."

Sämtliche anderen Streckenabschnitte in den Gemeinden Wolfsberg und Frantschach, wo ja die Buslinie Prössinggraben gestrichen worden ist, werden von Taxiunternehmen angefahren. "Wir haben für alle 40 betroffenen Kinder eine Lösung gefunden", sagt Bürgermeister Günther Vallant.

Auch auf den Strecken Himmelberg-Außerteuchen, Kaning-Radenthein, in Griffen und in St. Andrä steht kein Schüler mehr auf der Straße. Himmelbergs Bürgermeister Heimo Rinösl: "Es ist alles auf Schiene."

In Gurk muss für den Streckenabschnitt Pisweg-Gritschbrücke allerdings bis Dezember noch eine Lösung gefunden werden.

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