Der Absender der E-Mail, die fragliche Zustände in der oberösterreichischen Kaserne beschrieben werden, gibt an, ein betrunkener Offizier habe seine Lebensgefährtin durch die Kaserne geprügelt. Aus Bundesheer-Kreisen war dazu lediglich zu erfahren, dass in dem Fall eine polizeiliche Anzeige gegen den Mann vorliege. Das Gericht müsse nun über das weitere Vorgehen entscheiden.
E-Mail beschreibt unbeschreibliche Zustände
Ein Offizier soll außerdem unerlaubt mit einem Heeresfahrzeug samt Chauffeur nach Kärnten und weiter nach Italien gefahren sein, um dort an einem Fest teilzunehmen und betrunken selbst das Auto gelenkt haben. Inoffiziell hieß es dazu, dass der Offizier auf dem Rückweg von einer Dienstreise nach Italien mit dem Heeresfahrzeug nicht den erlaubten Weg über den Brenner, sondern über Kärnten genommen habe. Ein Disziplinarverfahren wurde eingeleitet.
Zudem soll es für die Ausbildung der Rekruten in der Kaserne Hörsching laut E-Mail zu wenig Personal geben. Die Ausbildungsgruppen sollen bis zu 50 Mann stark sein. Drei der Ausbildner seien gar keine Ausbildner. Dieser Mangel soll inzwischen abgestellt worden sein.
Untersuchungskommission soll berichten
Das Bundesheer stellte fest, dass nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe eine Untersuchungskommission des Kommandos in Salzburg eingesetzt wurde. Diese führe Erhebungen und werte die Ergebnisse aus. Ein Bericht soll Ende der kommenden Woche im Ministerium vorliegen.










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