Stauchaos in Linz

Ölspur verstopfte Nadelöhr

Während eine Ölspur auf der Linzer Nibelungenbrücke dieses Verkehrsnadelöhr in der morgendlichen Verkehrsspitze verstopfte, machte der Grüne Linzer Verkehrsstadtrat Jürgen Himmelbauer beim Hauptbahnhof gerade Werbung fürs Radfahren. Obwohl laut Prognosen der Autoverkehr bis 2021 auf 71 Prozent steigt und der Radverkehr auf fünf Prozent sinkt, ist Abhilfe in weiter Ferne…

Der Verursacher der Öl-Spur, die sich Donnerstag früh von der Rudolfstraße bis zur Donaulände zog, konnte noch nicht ausgeforscht werden. Für Reinigungsarbeiten musste die linke Linksabbiegespur von 8.36 bis 9.48 Uhr gesperrt werden:  Stau!

Die Nibelungenbrücke wird täglich von 50.000 Fahrzeugen frequentiert. „In zehn Jahren werden es um 10.000 mehr sein“, meint der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SP). Die vierte Donaubrücke würde die Nibelungenbrücke um 30 Prozent entlasten. Oberösterreichweit wird bis 2021 mit einer Zunahme des Individualverkehrs von 67 auf 71 Prozent gerechnet, zugleich wird der Fußgeherverkehr von 16 auf 11, der Radverkehr von 7 auf 5 Prozent sinken!

 

 

 

Foto: Chris Koller

Samstag, 19. Juni 2021
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