Nach Operation
Helmut Schmidt hat mit dem Rauchen aufgehört
Anfang September hatte es sehr besorgte Äußerungen aus dem Umfeld des ehemaligen Regierungschefs gegeben. "Helmut Schmidt auf der Intensivstation", titelten viele Medien. Doch bereits einen Tag später gab es Entwarnung: Das Blutgerinnsel im rechten Bein konnte aufgelöst und der "alte Zustand wiederhergestellt" werden, erklärte der behandelnde Chefarzt der Hamburger Asklepios-Klinik, Karl-Heinz Kuck. Derzeit bekommt Schmidt noch blutverdünnende Medikamente, er befindet sich allerdings bereits auf der Normalstation der Klinik. Die Ärzte halten eine baldige Entlassung für möglich.
Herzspezialist Kuck teilte der "Süddeutschen Zeitung" mit, dass sein 96-jähriger Patient seit zehn Tagen nicht mehr rauche. "Er hat aber ein Nikotinpflaster", sagte der Mediziner. Ob Schmidt tatsächlich sein liebstes Hobby nun ein für alle Mal sein lässt, wird sich zeigen. Bereits 2011 wurde der Altkanzler wegen einer Thrombose behandelt, damals rauchte er aber trotzdem weiter.




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