Doch nicht so böse

Heather Mills spendet ihr Scheidungs-Geld

Stars & Society
24.05.2006 18:41
Neues über die Trennung von Ex-Beatle Paul McCartney und Heather Mills: Heather scheint doch nicht so berechnend zu sein, wie ihre Kritiker behaupten. Das Geld, das sie im Zuge der Scheidung von McCartney erhält, soll nämlich nicht ihrer persönlichen Bereicherung dienen, sondern in den Landminen-Fonds fließen, den die beiden gemeinsam gegründet haben.

Ob Heather Mills mit der Aktion nur öffentlich beweisen will, dass sie nicht die profitgeile Frau ist, als die sie im Zuge der medienträchtigen Trennung von Beatle Paul McCartney dargestellt wird, oder ob ihr Geld wirklich nichts bedeutet, weiß wohl nur Heather Mills selbst.

Doch es soll dabei bleiben. Ihr Sprecher ließ wissen, das Geld, das Heather bei der Scheidung bekommt, geht an den Landminen-Fonds, dem Heather vorsteht und den sie gemeinsam mit Paul McCartney ins Leben gerufen hat.

Ex-Verlobter meldet sich zu Wort
Solch altruistische Taten können andere hingegen nicht beeindrucken: In einem offenen Brief an McCartney hat der frühere Verlobte von Heather Mills schwere Vorwürfe gegen das frühere Foto-Model erhoben. Mills sammele Männer "wie Briefmarken oder Schmetterlinge", schreibt Chris Terrill an McCartney in einem Brief, der in der "Sunday Times" veröffentlicht wurde.

"So wie es aussieht, sollte ich mich wohl bedanken, dass Heather mich vor fünf Jahren Deinetwegen verlassen hat", heißt es weiter. Sie habe die geplante Hochzeit mit ihm kurzfristig abgesagt und dann das Gerücht verbreitet, er sei homosexuell, klagte Terrill.

Nach einem Bericht der Sonntagszeitung "News of the World" hatte sich McCartney im April zusammen seiner zweieinhalbjährigen Tochter Beatrice in ein Haus in Kalifornien zurückgezogen. "Paul ist geradezu geflohen weil sich die Beiden fast an die Gurgel gingen", sagte ein Freund McCartneys der Zeitung. "Es ging einfach nicht mehr." Heather habe Paul ständig vor ihren Freunden blamiert, und ihre Nörgelei sei unerträglich geworden.

Heather ist ein sehr warmherziger Mensch
Freunde von Heather Mills kritisierten hingegen am Sonntag den "Erguss von Boshaftigkeiten" in den Medien, den Mills über sich ergehen lassen müsse. "Sie ist extrem verletzt und macht Einiges durch", sagte Ben Noakes, der an Mills' Selbsthilfebuch mitgearbeitet hat, das demnächst veröffentlich werden soll. Gerüchte über Streit seien unwahr, die beiden gingen sehr sorgsam miteinander um, gerade in diesem schwierigen Moment. "Heather hat viel Zeit geopfert und Geld gespendet, sie ist ein sehr warmherziger Mensch", sagte Keith Kelly, Mitarbeiter einer Organisation, die sich für die Minenräumung in früheren Kriegsgebieten einsetzt.

Nach Presseberichten wird sich der Anwalt John Eastman, der Bruder von McCartneys gestorbener Frau Linda, um die Scheidung kümmern. Der Ex-Beatle will sich angeblich nicht von seinen Häusern trennen, in denen er früher mit Linda lebte. Heather soll nur ein Haus an der englischen Küste erhalten, das ohnehin schon auf ihren Namen eingetragen sei. Dort verbringe sie die meiste Zeit mit ihrer Schwester Fiona.

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