Fronius weltweit top

20.000 Jobs durch Solarstrom

Oberösterreich
16.05.2006 00:05
Für seine Kampagne gegen das geplante Ökostrom-Gesetz, das die Förderungen für einschlägige Firmen in Oberösterreich drastisch kürzen würde, hat Energie-Landesrat Rudi Anschober einen starken Mitstreiter aus der Wirtschaft gefunden: Klaus Fronius rechnet mit 20.000 Jobs allein durch Solarstrom.

Die Sattledter Firma Fronius, die weltweit zu den Spitzenunternehmen in der Schweißtechnik gehört, ist auch Weltmarkt-Zweiter bei Wechselrichtern, die unter anderem gebraucht werden, um Gleichstrom aus Photovoltaik-Modulen in Wechselstrom umzuwandeln. Pro Jahr erzeugt Fronius 60.000 dieser Geräte, 40.000 davon gehen nach Deutschland, dessen Erneuerbare Energie-Gesetz einen Boom ausgelöst hat.

„300 Arbeitsplätze bei uns, inklusive Installation insgesamt 12.000“, rechnet Firmenchef Klaus Fronius und legt das Ergebnis auf Österreich um: „4000 Megawatt wären hier technisch möglich. Das würde 20.000 Jobs schaffen.“

Zur Markteinführung brauche es aber Förderungen wie in Deutschland, meint Fronius. In Japan sei Solarstrom bereits eingeführt: „Dort wächst der Markt schon ohne Förderungen“, so Fronius.

 

Foto: Erich Petschenig

 

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