Das Kind sei mit den Worten "Ausziehen, ausziehen" in der Volksschule Neu-Arzl empfangen worden, berichtete die Tiroler Tageszeitung in ihrer Donnerstagausgabe. Kinder hätten versucht, dem Kind das Kopftuch herunterzureißen.
Insgesamt würden derzeit drei Mädchen, die ein Kopftuch tragen, die Schule besuchen. Die Direktorin habe sie vor kurzem darauf angesprochen, denn "ich wünsche kein Kopftuch an meiner Schule". Auch anderen sei nicht erlaubt, eine Kappe im Unterricht zu tragen. Im Volksschulalter sei für sie ein Kopftuch "kein religiöses, sondern ein politisches Zeichen".
Schulstadträtin Oppitz-Plörer hoffte, dass sich die Situation bald wieder beruhige. "Dass es eineinhalb Jahre ohne Probleme funktionierte, zeigt, dass es eine gegenseitige Toleranz gibt und ich bitte alle Beteiligten, in diesem Sinne weiterzufahren." Eine Anweisung, gegen Kopftücher vorzugehen, gebe es nicht.










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