Aus Seenot gerettet

Drei Australier überleben drei Wochen Irrfahrt

Ausland
10.05.2006 17:02
Drei Australier sind nach drei Wochen Irrfahrt in einem nur fünf Meter langen Boot vor der Nordostküste des Kontinents endlich aus ihrer Seenot gerettet worden. Ernährt haben sich die verzweifelten Männer von Regenwasser und rohem Fisch. Wie durch ein Wunder sind alle drei den Umständen entsprechend wohlauf und wurden im Krankenhaus „nur“ wegen Austrocknung und Sonnenbrand behandelt.

Der 38-jährige Australier, sein 20-jähriger Sohn und sein 16-jähriger Neffe wurden von einem Polizeihubschrauber gerettet, nachdem sie mit einer SMS auf ihre Notlage aufmerksam machen konnten. Mit behelfsmäßigen Paddeln aus Benzinkanistern hatten sie ihr kleines Boot erst einmal so nahe an die Küste bringen müssen, dass ihr Handy auch funktionierte.

Nach den drei Männern war bereits gesucht worden, als sie vor drei Wochen nicht von ihrem Bootsausflug zurückkehrten. Allerdings war bald angenommen worden, sie wären Opfer des schweren Seegangs durch den Zyklon Monica geworden. Jeder der drei Männer hat nach Angaben der behandelnden Ärztin in den drei Wochen etwa 20 Kilogramm Gewicht verloren. "Sie waren gerade noch stark genug herumzutaumeln, aber sie konnten sich nicht sehr lange aufrecht halten", sagte die Ärztin.

Foto: Symbolbild

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