Nachdem er gestoppt worden war, konnte der Lokführer (39) die Flammen selbst eindämmen. Damit war das Risiko aber nicht vorbei. „Wir wussten nur, dass es sich um eine gefährliche Flüssigkeit handelt, die auf 180 Grad erhitzt transportiert wird. Es war unklar, ob chemische Reaktionen einsetzen, wenn diese Temperatur verändert wird. Außerdem lagerte am Waggon noch ein gesundheitsgefährdender Stoff“, sagt Markus Furtner von der FF Schärding. Weiters bestand Gefahr, dass giftige oder explosive Gase ausgetreten waren. In Deutschland erreichten die Helfer einen Chemiker, der sie anwies, den Behälter zu kühlen. „Die Umgebung war nicht gefährdet“, so Furtner.
Ausgangspunkt für das Feuer war das Dieselaggregat zur Erhitzung der Ladung. Später wurde klar, dass 25,5 Tonnen Phtalsäure-Anhydrid im Kessel waren, ein Grundstoff für Kunststoff. Da die Ladung schlecht gekennzeichnet war, wodurch die Löscharbeiten erschwert wurden, drohen jetzt dem Transporteur Klagen.
Foto: FF Schärding
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