Falch (58), der seit 27 Jahren in der VAI und seit sieben Jahren Vorstandsvorsitzender war, tritt mit 30. Juni zurück und wird Aufsichtsrat. Auf eigenen Wunsch, wie Brigitte Ederer, Generaldirektorin von Siemens Österreich, und Falch selbst betonen.
„Ich möchte leiser treten und Zeit für die Familie haben“, sagt der Mann, der die VAI aus der Krise geholt und zu einem Unternehmen gemacht hat, das 1,7 Milliarden Euro Umsatz hat und für nächstes Jahr 2,5 Milliarden anpeilt. 2000 Menschen beschäftigt die VAI in Linz, 4200 weltweit.
Bei Siemens macht sie 75 bis 80 Prozent vom Wert des neuen Bereichs „Metals Technologies“ aus, dessen Zentrum deshalb Linz bleiben soll – „unbefristet“, wie Ederer sagt. Der neue Chef wird aber nur Wahl-Linzer sein: Richard Pfeiffer (54), zurzeit „Industrial Plants-Chef“ im deutschen Erlangen. „Ein Konzern hat eine bestimmte Unternehmenskultur“, erklärt Ederer, warum ein Siemens-Mann das Ruder in Linz übernimmt.
Foto: Erich Petschenig













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