Die Zustimmung zum Theater an sich wächst gar auf 68 Prozent, wenn man auch jene, die bloß „eher für den Bau“ sind dazuzählt. „Bei der Volksbefragung im Jahr 2000 gab es noch eine 60-prozentige Gegnerschaft zum Theaterbau, diese Umfrage zeigt also eine gewaltige Stimmungsänderung in der Bevölkerung“, stellt Pühringer fest.
Was für eine Erklärung hat er dafür? Pühringer nennt als Beispiel die klare Jury-Entscheidung zugunsten des Projektes von Terry Pawson an der Blumau. Diese habe deutlich gemacht, dass das neue Theater städtebaulich interessant, zugleich aber wirtschaftlich sei.
„Die negativen Emotionen sind draußen“
market-Meinungsforscher David Pfarrhofer glaubt, dass fünf Jahre nach der Volksbefragung über die „Oper im Berg“ aus dem Theater-Thema einfach „die negativen Emotionen draußen“ sind: „Es wurde lange diskutiert, jetzt sei Zeit zum Handeln, meinen die Leute.“
Und was erwarten sich die Bürger vom neuen Theater? An der Spitze liegen die Verbesserung des Besucher-Komforts und die Aufwertung von Linz und Oberösterreich für Touristen; die architektonische Attraktion steht an letzter Stelle.
Die FP bleibt kritisch: „Eine Telefonumfrage kann die Volksbefragung nicht ersetzen“, so Klubchef Günther Steinkellner.
Foto: Erich Petschenig













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