Vorerst konzentrierten sich die ermittelnden Beamten auf die vor einer Woche geschiedenen Geschädigten der Tiertragödie. Der erschlagene Lipizzanerhengst „Coron“ gehörte dem Ex-Gatten der Pferdetrainerin Alexandra Reschner, deren verletzter Fuchswallach „Windsor“ gerettet werden konnte. „Er war zwar an dem Abend dort, hat aber für die Nacht ein Alibi“, zerstreut die Kremsmünsterer Polizei die herangetragenen Gerüchte. Die Kriminalisten hoffen nun auf Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge, wie einen schwarzen Kombi, der in der Nacht nach der Tat bei der Koppel wendete.
Nach einer gleichen Tiertragödie in Edt bei Lambach, bei der im Juni 1999 die Araber-Zuchthengste „Mastreem“ und „Amaradus“ erschlagen worden waren, verglichen Psychologen solche Täter vom Typ her mit Kinderschändern: Sie leben meist zurückhaltend, sind eher feige und völlig unauffällig. Nach einem solchen Täterprofil hatte damals die „Soko Ripper“ auch in Deutschland einen Tierhasser gejagt, der im Raum Hannover achtzehn Pferde grausam verstümmelt oder getötet hatte.
Foto: Horst Einöder













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