Lehár-Festival

Tradition mit einem Schuss Ironie

Der Name ist auch Programm: Werke von Franz Lehár bilden einen Schwerpunkt des Lehár Festivals Bad Ischl. In diesem Sommer hat sich Intendant Michael Lakner für „Die lustige Witwe“ entschieden. Schauspielerin und Ex-Dancing Star Ulrike Beimpold feiert dabei ihr Debüt als Regisseurin.

Das Lehár Festival Bad Ischl findet heuer vom 8. Juli bis 27. August statt. Für Intendant Michael Lakner ist es die dritte Saison, in der er „Operette für das 21. Jahrhundert“ in Bad Ischl auf die Bühne bringt. Einerseits opulente Nostalgie für die Traditions-liebenden Anhänger des Genres, andererseits ein Schuss Ironie, der ein jüngeres Publikum ansprechen soll. Beides vereinen soll Ulrike Beimpold, die am 8. Juli mit der „Lustigen Witwe“ ihr Regiedebüt gibt.

Neben den Operettenhits rückt Lakner auch Wiederentdeckungen ins Programm. Von einem „Operettenschatz“ spricht er in Zusammenhang mit „Fatinitza“ von Franz von Suppé (Premiere: 15. Juli). „Es war sein bekanntestes Stück, aber weil es politisch nicht korrekt war, ist es von den Spielplänen verschwunden.“ Regie führt Leonard C. Prinsloo.

Wermutstropfen: Die Kinderoperette und Kammerabende entfallen aus budgetären Gründen.

Infos und Karten gibt´s unter nebenstehendem Link.

 

 

 

Foto: Lehár-Festival

Freitag, 14. Mai 2021
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