Stau-Problem

Mautflüchtlinge machen Angst

Der Stau stinkt zum Himmel Lambach muss wie Linz seit Jahrzehnten auf die rettende Umfahrung warten - im Wahljahr 2009 soll endlich Spatenstich sein: „Viel zu spät“, klagen genervte Autofahrer und geplagte Straßenanrainer, die eine neue Welle von Mautflüchtlingen befürchten - nach den Lkw auch die Pkw.

Denn im Gegensatz zur Regierung hat Asfinag-Chef Franz Lückler nicht dementiert, dass nach den Herbstwahlen die Pkw-Maut eingeführt werden muss, um Schulden tilgen und Autobahnen finanzieren zu können: „Dann werden Lambach und Schwanenstadt völlig im Ausweichverkehr ersticken“, befürchtet deshalb Landes-Verkehrsreferent Erich Haider (SP).

Umfahrung um 57 Millionen Euro
Baureferent Franz Hiesl (VP) verspricht Schwanenstadt eine 65-prozentige Verkehrsentlastung durch die geplante Umfahrung, die ab Oktober um 57 Millionen Euro errichtet werde: „Im Sommer 2009 werden wir die Eröffnung feiern können.“ Im selben Jahr wird in Lambach aber erst Spatenstich für die erste Hälfte sein: für den Nordabschnitt, während die Südostspange ohne Tunnel erst in Planung ist.

Derzeit stauen sich von Wels kommend täglich 15.000 Autos am Marktplatz - 15 Prozent davon Lastwagen, die von der Maut von der Autobahn gedrängt werden. Verschärfend ist ein Edter Lkw-Großfrächter, der auch per Bahn mit Containern beliefert wird, die beim Verschieben die Bundesstraße blockieren: Stau, Ende nie!

 

 

 

Foto: Chris Koller

Dienstag, 15. Juni 2021
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