Mit Axt erschlagen

Mutter-Mörder will aus Haft raus

Oberösterreich
06.05.2015 17:27
Nach dem brutalen Mord an seiner Mutter (63) wurde die Untersuchungshaft über den verdächtigen Sohn verlängert. Doch der 34-Jährige will nicht in Haft bleiben und legte Beschwerde ein. Nun muss das Oberlandesgericht Linz entscheiden. Bekanntlich soll der Sohn die Ärztin mit einem Stein und Axtschlägen getötet haben.

"Die Beschwerde wurde vom Tatverdächtigen eingelegt. Jetzt muss in kürzester Zeit das Oberlandesgericht eine Entscheidung fällen", berichtet der zuständige Steyrer Staatsanwalt Guido Mairunteregg. Bei dem sich, wie berichtet, der Mordverdächtige Nirmal K. (34) kurz nach der Bluttat mit den Worten "Herr Staatsanwalt, ich hab’ meine Mutter erschlagen" gestellt hatte. Er soll im Streit um Wollmützen seine Mutter, eine ehemalige Ärztin der Landesnervenklinik, mit einer Axt und einem großen Stein erschlagen haben - es gilt die Unschuldsvermutung. Seit damals sitzt der Sohn im Garstener Gefängnis. Die U-Haft könnte in eine vorläufige Anhaltung umgewandelt werden. "Er käme dann in eine gesperrte Abteilung der Linzer Landesnervenklinik", so Mairunteregg. Unabhängig davon wurde auch ein psychiatrisches Gutachten über den 34-Jährigen in Auftrag gegeben, der ja seit Längerem wegen psychischer Probleme in ärztlicher Behandlung war.

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