Begonnen hatte es vor vier Jahren mit einem Maturaprojekt der zweisprachigen BHAK in Klagenfurt. „Es waren drei Mädchen, die die Idee hatten, ein Turnier mit mehreren Nationen auszutragen und ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Bereits im ersten Jahr haben 16 Teams mitgemacht“, so Tobias Turk (17), von der dritten Klasse der BHAK in Klagenfurt, die das Projekt übernahm.
Mittlerweile ist der Andrang sogar schon größer als das Programm es zulässt. „Wir dürfen nur maximal 24 Teams aufnehmen, sonst geht es sich nicht aus.“
Die Vorgabe der jungen Veranstalter: „Jedes Team soll aus sechs Spielern bestehen, und es wäre wünschenswert, wenn zumindest ein Spieler tatsächlich aus der jeweiligen Nation stammt.“
Schon jetzt gibt es zahlreiche Anmeldungen: Serbien, Kolumbien, Hongkong, Afghanistan, Kroatien und Österreich sind fix an Bord.
Schon die Eröffnung mit dem Einzug und den Hymnen aller Nationen soll ein Highlight werden. „Wir wollen zeigen, dass wir alle gerne in Kärnten leben und voneinander lernen können.“
Anmeldungen sind noch bis 19. Mai möglich auf der „Facebook“-Seite des Cup of Colours oder unter der Telefonnummer 0660/5996795!
Übrigens: Auch untereinander zeigen sich die jungen Veranstalter „tolerant“: Schließlich arbeiten hier Bayern- und Dortmund-Fans zusammen...
Das Veranstalterteam:
Roman Sadnek, Samo Kolter, Julian Wiener, Lukas Stern, Tobias Turk und Professor Hanzej Rosenzopf, der bereits seit der ersten Stunde dabei ist.
Unterstützt werden die Schüler vom Sozialverein Iniciativ Angola, dem sie selbst angehören.
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