Angst vor Panik
China verbietet inoffizielle Wetterprognosen
Ausland
01.05.2015 14:19
Peking hat am Freitag inoffizielle Wetterprognosen verboten. Mit der Verordnung soll nach Angaben der chinesischen Wetterbehörde vom März die Verbreitung falscher Informationen sowie das Auslösen allgemeiner Panik verhindert werden.
Hintergrund der Maßnahme ist der staatlichen Zeitung "Global Times" zufolge ein falscher Supertaifun-Alarm in der chinesischen Provinz Fujian, der im März in örtlichen sozialen Medien für großes Aufsehen gesorgt hatte.
Einzelpersonen oder Organisationen, die unautorisiert das Wetter vorhersagen, droht nun eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 7.300 Euro. Verstöße, die zu Verlusten führten, würden strafrechtlich verfolgt.
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