Sa, 21. Juli 2018

Tierschutzverein

02.04.2015 16:50

"Das Team soll in Ruhe arbeiten können"

Beim Tierschutzverein für Tirol hängt – wie berichtet – der Haussegen schief. Die (auch medial geführten) Schlammschlachten haben sogar den Vorstand gespalten. Am 9. April treten bei einer außerordentlichen Vollversammlung daher erstmals zwei Listen gegeneinander an. Die "Herausforderer" erklärten am Donnerstag ihre Ziele.

"Wir wollen eng mit unseren Mitarbeiter und den vielen Ehrenamtlichen, die im vergangenen Jahr rund 2880 Tiere in den vier Tierheimen betreut haben, zusammenarbeiten, voll und ganz hinter ihnen stehen, stabile Rahmenbedingungen bieten, aber sie auch in Ruhe ihre Arbeit erledigen lassen. Denn die meisten von ihnen sind schon seit Jahren für den Tierschutz hoch professionell tätig", erklären Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Christoph Lauscher, der kommende Woche von der Liste Tierzuliebe in das Rennen um den neuen Obmann des Tierschutzvereins für Tirol geschickt wird, und Tierarzt Peter Schweiger. Gemeinsam mit Doris Wilflingseder, Johannes Härting und Claudia Hauser wollen die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder den Verein in eine ruhige und erfolgreiche Zukunft führen. Außerdem soll aus dem Tierheim-Mentlberg ein wahres Kompetenzzentrum werden.

"Unsere Gesichter braucht niemand kennen"

Und was bewog die fünf gegen die Liste von Obfrau Elisabeth Baldauf-Bracke anzutreten? "Wir haben unterschiedliche Ansichten. Wir wollen mit guten Projekten an die Öffentlichkeit gehen, dabei sollten aber die Mitarbeiter und die Tiere im Fokus stehen. Unsere Gesichter braucht niemand zu kennen", meint Schweiger. "Der Vorstand soll nur im Hintergrund werkeln."

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