Unvergessliches "Ja"

Nur noch 48 Stunden zu leben: Hochzeit im Spital

Ausland
15.03.2015 11:52
Die Britin Michelle O'Connor ist aus allen Wolken gefallen, als ihr Ärzte nur zwei Monate nach der Geburt ihrer Tochter mitteilten, dass sie an Gebärmutterhalskrebs erkrankt ist. Da mehrere Tumore entdeckt wurden, gaben die Mediziner der 32-Jährigen lediglich noch 48 Stunden zu leben - zu wenig Zeit, um sich anständig von den Liebsten zu verabschieden, aber wenigstens genug, um die lang ersehnte Hochzeit mit ihrem Lebensgefährten zu feiern.

Alle halfen zusammen, um der todgeweihten Britin und ihrem 22-jährigen Freund einen unvergesslichen Moment zu bescheren. Das Klinikpersonal schmückte den Warteraum des Krankenhauses und O'Connor's Mutter besorgte ein umwerfendes Brautkleid.

"Es war unglaublich, Michelle den Flur entlang schreiten zu sehen. Sie sah so schön aus", erinnert sich Bräutigam Jack Beniston.

Nach der Eheschließung ging es für das frisch vermählte Paar in ein Hospiz. Das Zimmer wurde in eine Flitterwochen-Suite umgebaut, wo sie noch vier Wochen gemeinsam verbringen durften. Die 32-Jährige zeigte so starken Kampfgeist, dass die 48-Stunden-Prognose der Ärzte übertraf. So konnte sie immerhin noch ein paar Tage mit ihrem Baby und ihrem Ehemann verbringen.

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