Horrormord

¿Ich kann das nie getan haben¿

Die Tochter geköpft, verbrannt und versenkt - die Mutter will davon nichts wissen: „Ich kann das nie getan haben, ich war´s nicht“, beteuerte die Mordverdächtige Romana Miny (42) den Linzer Richtern in der zweiten Haftprüfungsverhandlung. Sie muss aber im Gefängnis bleiben, durfte auch nicht zur Einäscherung des Mordopfers…

„Sie liebte ja ihre Tochter, sie wollte deshalb beim Begräbnis Abschied nehmen, hat aber eingesehen, dass das nicht geht“, schildert der Linzer Anwalt Kurt Lichtl, wie sich seine Mandantin in ihr Schicksal fügt.

Romana Miny sei auch klar, dass sie nicht freigelassen wird, habe aber trotzdem bei der jüngsten Verhandlung um ihre Enthaftung gekämpft: „So was könnt ich nie machen“, schluchzte sie, obwohl sie begriffen hat, dass der Verdacht begründet ist. Rückhalt bekommt die Gefangene von ihrer Familie, die von ihrer Unschuld überzeugt ist: „Es traut ihr keiner zu“, sagt Lichtl.

Die Ermittler können die Indizienkette schließen, wenn sie weitere DNA-Spuren nach der Schneeschmelze auf dem Tatort finden - und die Donau den Kopf des Opfers Sandra (21) freigibt.

 

 

Foto: Chris Koller

Samstag, 15. Mai 2021
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