Zur Strecke gebracht
Wildhüter erlegten menschenfressenden Tiger
Ausland
19.02.2015 12:51
Weil er zwei Menschen getötet haben soll, haben indische Wildhüter im Bundesstaat Tamil Nadu einen Tiger zur Strecke gebracht. Das Tier habe am 10. Februar einen Bauern tödlich verletzt, bevor ihm am Samstag eine Teepflückerin zum Opfer gefallen sei, teilten die Behörden am Donnerstag mit.
Nach den tödlichen Attacken hat die Forstverwaltung von Tamil Nadu den Tiger zum Abschuss freigegeben. Am Mittwoch wurde die Raubkatze von einem Team von Wildhütern gesichtet und erschossen. Zuvor habe das Tier noch versucht, seine Jäger anzugreifen, hieß es.
In Indien leben nach Angaben des Umweltministeriums etwa 70 Prozent der weltweiten Tigerpopulation. Im vergangenen Jahr wurden dort 2.226 Raubkatzen gezählt, während es vier Jahre zuvor nur rund 1.700 Tiger gewesen waren.
Allerdings gelten die Tiere aufgrund der großen Nachfrage nach Tigerprodukten in China und Südostasien sowie eines schrumpfenden Lebensraumes als bedroht.

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